Schön, Dich auf meiner neuen Seite begrüßen zu dürfen

Ich bin froh, nun einen Teil meiner Bilder auch auf diesem Weg mit anderen teilen zu können. Als reiner Amateur genieße ich das Privileg nicht von der Fotografie leben zu müssen und bin daher frei in der Wahl meiner Motive, der Technik und auch der Zeit, die ich zu investieren bereit bin. Modischen Strömungen muss ich nicht hinterherlaufen, technischen Verheißungen nicht blind folgen.

D24

Es fällt mir daher leicht, die rein analoge Arbeitsweise beizubehalten und hierbei auf „SchwarzWeiss“ beschränkt zu bleiben. Es ist wohl der handwerklich geprägte Entstehungsprozess, der mich auch nach Jahren noch fasziniert und sicher auch meine Arbeitsweise geprägt hat. Das Erscheinen eines gelungenen Abzuges in der Entwicklerschale ist stets ein magischer Vorgang, den ich nicht missen möchte.

Als ich begann, mich ernsthafter mit der Fotografie zu beschäftigen, waren es vor allem die Bilder amerikanischer Fotografen, wie Paul Strand, Edward Weston, Ansel Adams oder Minor White, aber auch eines Stephen Shore oder Robert Frank, die mich beeindruckten. Daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert. Gut, es kamen zahlreiche weitere Namen hinzu und die Architektur-Fotografie wurde mir immer wichtiger. Die wunderbaren Aufnahmen eines Heinrich Heidersberger oder Julius Shulman können mich begeistern. Es ist zumeist der Umgang mit dem Aufnahmelicht und die Bildidee selbst, die mich überzeugen können. Ob ein Bild dabei analog oder digital erzeugt wurde, ist hierbei zweitrangig.

“Dodging and burning are steps to take care of mistakes
God made when establishing tonal relationships.”

Ansel Adams